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Maggie on Tour | 13. Dezember 2018

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Hot Pot und Sandsturm

Hot Pot und Sandsturm
Twissel

Da entflieht man dem grausigem Wetter in Deutschland, flüchtet vor Schnee und Kälte und dann erlebt man den kältesten Winter in Marokko seit ca. 30 Jahren. Okay okay das ist jetzt jammern auf hohem Niveau, aber die Kältewelle hat viele Bewohner im Norden und im Atlasgebirge schlimm getroffen. Wir meiden die Berge und sind noch in der Küstenregion unterwegs.

Mitte Januar ging es für uns noch einmal in Richtung Guelmim. Ziel diesmal war die heiße Quelle von Fask. Dieses ca. 40 Grad warme Naturbad besteht aus einem kleinen und recht flachen Becken. In der Mitte steht ein rostiges Rohr aus dem stetig das herrlich warme Wasser sprudelt. Hier stehen wir ein paar Tage und ich nehme gelegentlich ein Bad in der warmen Quelle. Angeblich soll sie vor einigen Jahren bei der Suche nach Öl gefunden worden sein. Seitdem sprudelt das Wasser vor sich hin und läuft anschließend in das Qued, wo eine Art Sumpflandschaft viele Tiere und Insekten beherbergt. 

Für die nächsten Tage planen wir noch einmal den Wüstenabschnitt Erg Chegaga zu befahren um unserem Papa die tollen Sanddünen und Landschaften zu zeigen, für uns wird es die dritte Fahrt durch den Abschnitt von Foum Zguid nach M’hamid. Vorher aber verbringen wir noch ein paar Tage in Tata. 

Am Tag unseres Einstiegs in die Piste ist das Wetter leider nicht so toll und es kommt noch schlimmer. Uns erwischt so ein richtiger Sandsturm und das Fahren wird zur Qual. Aber jetzt stecken wir schon mittendrin, also heißt es Zähne zusammenbeißen und durch, auch wenn das vor lauter Sand knirscht. Wir haben noch einen GPS Punkt von einer anderen Reise und diesen steuern wir an, die Sicht gleich null. Im Schritttempo geht es durch den Sturm. Markierungen oder Pisten sind nicht auszumachen. Wir suchen Schutz im Windschatten einer Düne und verbringen hier die Nacht mit der Hoffnung das es am nächsten Tag besser ist. Tatsächlich haben wir Glück und das Wetter hat sich beruhigt.

 

 

 

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