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Maggie on Tour | 13. Dezember 2018

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Maggie ist wieder auf Tour

Maggie ist wieder auf Tour
Thorsten

Viele haben es ja inzwischen mitbekommen, wir bereiten unsere große Fernreise vor. Ein arbeitsreicher Sommer und Herbst liegen hinter uns. Viele Projekte an und um Maggie herum mußten noch vollendet werden und schier unendliche Listen warten darauf abgehakt zu werden. Im Frühjahr 2018 geht es nun für uns endlich los, der Plan sieht folgendes vor:  wir fahren über das Baltikum nach Russland, Mongolei, China, Nepal, Indien…… doch zunächst heißt es erst mal runterkommen. Wir sind auf unserer dreimonatigen Tour nach Marokko, doch leider lief die Abfahrt nicht ohne Probleme. Sämtliche Testfahrten in den vergangen Wochen verliefen prima und so verwunderlicher war es, dass die hydraulische Kupplung nun Luft gezogen hatte. Eigentlich kein großes Problem wenn da nicht, ja wenn da nicht beim entlüften die Entlüfterschraube sich dazu entschlossen hätte nicht mitzufahren. Also kurz, sie ist abgerissen. Kupplungszylinder ausgebaut, Schraube ausgebohrt und alles aufgearbeitet. Nicht weiter schlimm, nur verzögerte sich daher unsere Abreise und wir schafften es nicht rechtzeitig zu unserem Besprechungstermin mit unserer Reisegruppe für China. Gemütlich fuhren wir bei schneegrieseln los. Am nächsten Morgen trafen wir dann doch noch auf die zwei Steyr und ihre Besatzung, die freundlicherweise auf uns gewartet hatten. In der einstündigen Besprechung stellten wir schnell viele Gemeinsamkeiten für unsere Chinareise 2018 fest. Anschließend ging es für uns weiter gen Süden. Manchmal ist es schon verhext, am Abend wollte dann unsere, erst drei Jahre alte Webastoheizung nicht mehr heizen. Aber was nützt es, immer nett winken und lächeln. Die Reparatur verschieben wir dann mal auf später.

Am Abfahrtag der Fähre Majestic im schönen Örtchen Sete in Frankreich schien herrlich die Sonne, wir füllten noch einige Vorräte auf und reihten uns die Warteschlange ein. Nach dem CheckIn durchstreifen wir noch ein wenig die Gassen von Sete, bis wir an Bord kommen und unsere Kabine beziehen können. Bis Barcelona läuft auch alles planmäßig, doch im Hafen werden wir schon stutzig warum es nicht weitergeht. Am Nachmittag erleben wir einen aufgebrachten Mob Marrokaner vor der Rezeption, die lautstark gestikulieren. Es ist nicht möglich irgendwelche Informationen zu bekommen. „Nett winken und lächeln!“ Wir verziehen uns mit einer Dose Bier auf das Oberdeck und genießen die Sonne, das beste was wir machen können. Am Abend, man glaubt es kaum, hört man den Schiffsdiesel seine Arbeit aufnehmen. Na, das wurde ja auch Zeit denken wir uns und ruhen uns von dem anstrengen Sonnenbaden ein wenig aus. Bis kurze Zeit später ein Aufruf Thorstens mich hochschrecken läßt. Was ist los, was ist passiert fahre ich ihn an. Thorsten:“ Wir sind zurück im Hafen!“ Auf dem Weg zur Rezeption hören wir schon wieder die Aufregung an der Info. Oh und was ist das, jetzt ist auch die GuardiaCivil an Bord. Das einzige was wir mitbekommen, es werden diverse Namen aufgerufen die sich an der Info melden sollen. Man ist auf der Suche nach jemandem. Nett winken und lächeln, denke ich mir. Eine Durchsage verrät uns, das es um 20.00 Uhr weitergehen soll. Und tatsächlich legt das Schiff ab.

 

 

 

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