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Maggie on Tour | 13. Dezember 2018

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Mongolei Teil 2

Mongolei Teil 2
Twissel

+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung
+++Die Brücke in Nepal ist wieder passierbar und auch die Straße soll bis zu unserer Ankunft wieder befahrbar sein+++

Tolle Nachrichten und schöner hätte der Start in die Mongolei, zum zweiten Teil, nicht beginnen können.
Früh um 06.00 Uhr starten wir bei aufgehender Sonne mit Team Cosmo (Chrissi und Ronald) in Richtung Grenze. Kaum sind wir um 07.58 Uhr am russischen Schlagbaum angekommen, öffnet sich dieser und wir fahren in die Grenze ein. Wow denken wir, wenn jetzt der Rest auch noch so entspannt klappt, wäre das prima. Ihr erinnert Euch, bei der Einreise nach Russland brauchten wir fünf Stunden für das Grenzprozedere, die Ausreise jedoch nimmt diesmal nur 2 Stunden in Anspruch. Die Grenze ist soweit auch recht unspektakulär, wäre da nicht der mongolische Grenzbeamte, den ich bei seinem Mittagsschlaf stören musste. Ach halt, es ist ja erst 09.10 Uhr in der Früh! Mit Sonnenbrille bekleidet, kontrolliert dieser dann gemeinsam mit mir den Innenraum von Maggie. Mit mehreren Sternen auf der Schulter und schicker Uniform stellt er, auch wenn etwas verschlafen, etwas da. Beim Öffnen einer der Küchenschubladen entdeckt er den Wodka und seine Augen fangen hinter der Sonnenbrille an zu leuchten. Seine Finger zeigen auf einen Becher und schnell ist mir klar, der Mann hat vermutlich Magenprobleme oder einfach schrecklichen Durst. Ich schenke ihm von dem Wodka reichlich ein und nach verzehr anschließend, ist er noch der Meinung er müsse seiner Frau noch ein Tütchen Maggie-Fix Dillkräuter für Gurkensalat mitnehmen.
Auf den ersten Metern in der Mongolei kommen uns Sonja und Dirk mit ihrem Unimog „Elmo“ entgegen, die wir auch schon beim letzten mal in der Grenze getroffen haben. Wir begrüßen uns am Straßenrand und tauschen die neuesten Reisegeschichten, aber vor allem auch Reiseinformationen aus. Nach einem kurzen Frühstück fahren wir auf der gut ausgebauten Straße einige Kilometer und finden einen schönen Platz in der Natur.
Die Tage fängt es an zu regnen, die nächtlichen Temperaturen sinken und man merkt es schleicht sich unaufhaltsam der Herbst herbei. Es ist der erste September und wir fahren nach Ulaanbaatar zu der Firma Yakmobil. Dort werden wir freundlich von Enkthur und dem Chef begrüßt, beide haben in Deutschland studiert und sprechen gut deutsch. Hier wollten wir eigentlich die Wellendichtringe der Vorderachse tauschen lassen, da Maggie dort ein wenig Öl verliert. Da die Firma sich aber auf den Bau von Fernreisemobilen spezialisiert hat, einigen wir uns schnell, dass ich die Arbeiten doch selbst erledige. Wir dürfen auf dem Hof stehen und schrauben und mittags gibt es auch noch mongolische Hausmannskost aus der hauseigenen Kantine. Die Arbeiten gehen gut von der Hand auch dank der Hilfe von Ronald, der nebenbei seinen Reifen repariert.
In Ulaanbaatar gibt es zwar offizielle Taxen, aber in dieser Stadt ist quasi jeder Taxifahrer. Das Prozedere ist eigentlich ganz einfach, man stellt sich an die Straße und hält die Hand raus. Meistens ist es ein Toyota Prius der anhält, als Tourist sollte man den Fahrpreis vorher aushandeln. Wir zeigen meist ein Punkt auf der Karte oder suchen uns etwas Bekanntes in der Innenstadt heraus, um dem Fahrer unser Ziel zu nennen. Es hält ein silberner Prius und aus dem geöffneten Fenster ruft der Fahrer lautstark: „Spricht hier jemand deutsch ?“ Wir schmeißen uns fast auf die Fahrbahn, das kann doch nicht sein, dass wir von 1,3 Millionen Einwohnern wieder jemanden treffen der deutsch spricht. Unser Fahrer sagt, er müsse schnell zum Baumarkt, also quetschen wir vier uns flux in das Hybridfahrzeug und die rasante Fahrt beginnt sofort. In einem super deutsch, mit leichtem Berliner Akzent, erzählt uns unser Fahrer, dass er in der DDR als Bergmann gearbeitet hat. Die Fahrt ist zwar kurz aber wir erfahren in der Zeit so allerhand von Ihm. Mit einem rasanten Fahrstil lenkt er seinen Wagen durch UB, an der nächsten Bushaltestelle schmeißt er uns raus und schon ist er wieder verschwunden. Wir reden noch lange über diese nette Begegnung mit dem Fahrer, dessen Namen wir leider nicht mal kennen, der aber nicht gezögert hat, vier augenscheinliche Touristen, ein Stück durch Ulanbaataar mitzunehmen.

Begegnung mit Fred on Discovery.

Wir treffen Sonja und Dirk von elmos Odyssee, schon zum zweiten mal an der Grenze!

Taxifahren in UB

Lasst die Arbeiten beginnen! Auf dem Hof von yakmobil.com

Die Wellendichtringe der Vorderachse mußten erneuert werden.

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