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Maggie on Tour | 13. Dezember 2018

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Tallinn

Tallinn
Twissel

Die multimediale Entwicklung trifft hier direkt auf mittelalterliche Tradition. In Estlands Hauptstadt Tallinn! Unzählige Sehenswürdigkeiten gilt es zu entdecken. Besonders gut besucht ist die mittelalterliche Altstadt, die heute unter dem UNESCO Weltkulturerbe steht und jährlich Tausende von Touristen begrüßt. Doch auch außerhalb der hohen Stadttore gibt es viel zu entdecken.

Wir besuchen die Altstadt, so wie viele andere Touristen an diesem sonnigem Tag auch. Wir hören ein Stimmengewirr der unterschiedlichsten Sprachen in den engen mit Kopfsteinpflaster versehenen Gassen. 

Wir parken unsere Fahrräder und erklimmen, gut vorbereitet, die Altstadt zu Fuß. In der Nähe des Hafens treffen wir gleich auf Punkt eins unserer geplanten Sightseeingtour. Die große Pforte und die Dicke Margarethe wurden errichtet, um die Stadt vor Angriffen von See aus zu schützen, aber auch, um den von der See kommenden Gästen Eindruck zu machen.

Wir durchschreiten das Tor und kommen unweit an den drei Schwestern vorbei. Die drei herausragenden Tallinner Kaufmannshäuser aus dem Jahre 1362 dienen heute als Hotel. Und, ja was natürlich auch nicht fehlen darf sind Kirchen. Wir kommen zu dem größten mittelalterlichen Bau Tallinns, die Olaikirche.

Interessant vielleicht auch, der Kirchturm ist mindestens zehn Mal vom Blitz getroffen worden, wobei die Kirche davon drei Mal in Brand geriet – ob da nicht der Teufel seine Finger im Spiel hatte?

Nach der Alexander-Newski-Kathedrale und dem Schloss  Toompea landen wir schließlich auf dem Rathausplatz, der umsäumt ist von gut gefüllten Außencafés.

Mit dem Fahrrad fahren wir in Richtung des Stadtteil Kalamaja und kommen an dem alten verlassenen Gefängnis des Schreckens vorbei, Patarei! Viele Besatzer und allem voran natürlich die Sowjets haben dieses Gefängnis bis 2002 betrieben. Unter welch unmenschlichen Bedingungen können wir nur erahnen, das Gefangenes ist seit einem Jahr für Besucher geschlossen und so verschaffen wir uns lediglich einen Eindruck von außen. 

Am Abend lassen wir den Tag Revue passieren und stoßen mit einem originalen Vana Tallinn Likör an, hier das Nationalgetränk schlechthin. Vana Tallinn ist ein starker Likör mit einem milden Rum-Geschmack. Der Rumlikör bekommt durch Zitronenöl, Zimt und Vanille ein einzigartiges Aroma, das besonders durch die Vanillenote besticht.  

Abschließend hat uns Tallinn wirklich gut gefallen aber ein Manko gibt es dann doch noch, die Stadt ist in unseren Augen wirklich Fahrrad unfreundlich !

 

 

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