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Maggie on Tour | 21. November 2019

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Unsere kurze Odyssee Pakistan

Unsere kurze Odyssee Pakistan
Twissel

Leicht kränkelnd treten wir unsere Reise durch Pakistan an, am Tag nach der Grenzzeremonie fahren wir mit unseren Lastern durch die Zuschauerreihen, auf denen wir noch am Vortag mit den jubelnden Massen saßen. Auf dem Weg zum pakistanischen Grenztor winken uns heute lediglich ein paar Sicherheitskräfte zu. Die Grenzformalitäten auf beiden Seiten sind schnell erledigt und so rollen wir auf gut ausgebauten pakistanischen Straßen in Richtung Lahore. Wir fühlen uns keineswegs unwohl oder unsicher hier in der zweitgrößten Stadt Pakistans. Nach einigem suchen finden wir einen adäquaten Stellplatz für unsere Fahrzeuge. Mich hat das Fieber, leider nicht nur das Reisefieber, erwischt und ich ruhe mich derweil aus und bewache die Laster, während Thorsten und Ronald die beeindruckenden Badshahi-Moschee besichtigen. Diese, aus rotem Sandstein errichtete Bauwerk, gehört zu den größten der Welt. Mit abklingen der Erkältung geht es dann weiter, knapp 2000 Kilometer Pakistan liegen bis zur iranischen Grenze vor uns. Wir haben Glück und erst 200 Km vor der Hauptstadt Belutschistans dürfen wir dann nicht mehr alleine durch das Land fahren und bekommen eine bewaffnete Eskorte gestellt. Die Polizisten und Levis (paramilitärische Gendarmerie) sind alle sehr freundlich. In der Hauptstadt Quetta angekommen, müssen wir uns das „NOC“ No Objection Certificate vom Home Office Pakistan besorgen. Dieses Dokument kündigt unser kommen an den jeweiligen Polizeistationen an. Die Aussagen im Netz sagen es dauert 15 Minuten, plant lieber eine Stunde dafür ein! Am nächsten Tag fahren wir aus der Stadt, die Bewachung innerhalb des Ortes hat schon eine anderer Qualität und anhand der vielen Mauern, Stacheldraht und den mit riesigen Sandsäcken abgeschirmten Regierungsgebäuden, kann man die Bedrohung erahnen. Es geht über lange Strecken durch die Wüste und  abgelegene Gebiete, bis wir den Grenzübergang Taften erreichen. Kurz vor Schließung der Grenze schaffen wir es noch auf die iranische Seite und werden dort von Mr. Mhamid empfangen. Wer das ist und wir es weitergeht, erfahrt Ihr im nächsten Bericht.

Das Fahrzeug mit den Levis nimmt auch mal ein paar Schulkinder mit.

In der Stadt Quetta wurden wir zum Teil von 6 Motorradfahrern beschützt.

Auch mit den Militärposten mußten Selfis gemacht werden.

 

Die Polizeistation Quetta 

Auf der Behörde

Hier schlafen Polizisten oder auch die Backpacker die wir getroffen haben

Badshahi-Moschee

 

Auch hier heißt es wieder Selfis knipsen.

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