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Maggie on Tour | 12. Dezember 2019

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Vorhaben 2019

Vorhaben 2019
Twissel

Was bringt uns das Reisejahr 2019 – was sind die Ziele, was bewegt uns und was haben wir uns für die weitere Reise vorgenommen. In der Zeit, die wir am Agonda-Beach verbracht haben, hatten wir viel Gelegenheit darüber nachzudenken, denn mal wieder gibt es in unserem Leben sehr viele Möglichkeiten und Optionen. Aber nun steht für uns die weitere Reiseroute fest, wir fahren durch Pakistan in den Iran und anschließend über die VAE in den Oman. Zur Zeit gehen die Überlegungen auch in die Richtung, das Fahrzeug im Oman stehen zu lassen und den Sommer 2019 in Deutschland zu verbringen um dann im Winter unsere „Maggie“ über den Iran, Armenien, Georgien und die Türkei in Richtung Europa heimzubringen. Ihr seht, es geht immer weiter und wir sind schon so gespannt auf die Länder, die vor uns liegen. Die Vorbereitungen und Recherchen laufen auf Hochtouren. Eventuell tut uns ein kleiner „break“ von der Reise auch mal ganz gut. Freunde und Familie wiedersehen, ein wenig Luft holen und die vergangenen Erlebnisse verarbeiten. Zum anderen wird es auch mit den Temperaturen etwas schwierig, denn die beste Reisezeit für diese Länder verpassen wir leider knapp und das heißt, es wird sehr sehr heiß in dieser Region. Und natürlich möchten wir auch noch etwas sehen und uns auf dem Weg zurück nach Europa nicht abhetzen.

Doch was passierte inzwischen – wir sind einen wunderschönen, fast einsamen Strand weitergezogen. Haben unser Camp „Chaos“ im Royal Agonda aufgelöst und stehen nun endlich wieder frei am Strand. Aus unserer Tür können wir nun das Meer und die Brandung sehen, in die wir jeden Tag zur Abkühlung hineinspringen. Am Abend lauern wir darauf endlich eine Meeresschildkröte zu entdecken, die hier zur Eiablage an den Strand kommen sollen. Zum Schutz der Schildkröten wird der Strand von Rangern überwacht, diese bitten uns auch nach 23 Uhr kein Lagerfeuer mehr zu machen, da dies die Schildkröten irritieren könnte. Ab und an schwimmt ein Delfin an der Küste vorbei. Man kann sich wirklich an dieses Leben gewöhnen und so fällt es uns auch schwer den Absprung zu schaffen. Der Abreisetermin wird mal wieder um ein paar Tage nach hinten verschoben. Aber so langsam müssen wir uns wieder an den Reisealltag gewöhnen und das bedeutet wieder viele Kilometer auf indischer Straße zurücklegen.

Und dann ist da noch „Harry“ – Unser Reiseteam wäre fast um einen weiteren vierbeinigen Passagier erweitert worden. In Agonda waren wir Hundebesitzer für drei Wochen! Aber alles von Anfang an: Es ist ein normaler Strandtag und wir kommen am Nachmittag zurück zu Maggie und öffnen zunächst die Eingangstür und erkennen gar nicht das da im Schatten unter dem Laster ein kleines verängstigtes, schnell atmendes Fellknäul liegt. Wir versorgen den schätzungsweisen 5 Monate alten Welpen mit Wasser, kühlen Ihn ein wenig und füttern ihn mit Toastbrot, was anderes ist gerade nicht zur Hand. So ist auch der Name entstanden – nach Harry Toast! Es kommt wie es kommen muß, Harry weicht uns nicht mehr von der Seite und es zeigt sich, das er sehr gelehrig ist und ein paar Grundkommandos sind schnell erlernt. Mit der Hilfe von Steffi und Sven kümmern wir uns um Harry. Wir recherchieren im Internet was wir benötigen, um Ihn mit uns auf Reisen nehmen zu dürfen, außerdem sprechen wir mit dem Animal Shelter in Agonda. Die Tage vergehen und wir sind hin und hergerissen, unser Herz trifft den Verstand und wir wägen alle Optionen ab, wollen aber zu nächst keine Entscheidung treffen. Wir sehen die Strandhunde und wissen auch nach dem Gespräch mit dem Animal Shelter das es den Tieren, auch während der Monsunzeit, nicht schlecht geht. Es gibt Vereinbarungen mit den Anwohnern, die sich kümmern und auch Wurmkuren verabreichen, auch in der Monsunzeit wenn viele Restaurants geschlossen haben gibt es Fütterungsstellen für die Tiere. Den Hunden geht es hier nicht wirklich schlecht. Wir müssen uns eingestehen, Harry ist und bleibt ein indischer Straßenhund oder viel mehr Strandhund, wir wollen ihm nicht unseren Willen aufzwängen und ihn in ein anderes Leben im Laster entführen. Er soll ein freies Leben führen, hier wo er hin gehört, zu seinen vierbeinigen Freunden an den Strand von Agonda in Goa. Harry mach’s gut ! Wir kommen dich eines Tages besuchen.

Axel und Suse bekochen uns heute, na gespannt was es gibt?

Ja ja diese beiden!

Suse reibt den Käse

Und dann geht es los, die beiden kochen lecker Käsespätzle für das Camp.

Wir werden für einen indischen Blog Interviewt und gefilmt

Und mal wieder ein Overlanderstammtisch im Fatima´s

Thorsten möchte halt nicht so aussehen wie ich.

Unser Camp in Talpona

 

Für das abendliche Barbecue kaufen wir viel Fisch ein.

 

Unser Harry!

 

Harry durfte Weihnachten mit uns feiern.

So klein und zart war er als wir Ihn gefunden haben.

Gemeinsam mit Steffi gibt es die erste Floh-Dusche.

Nach ein paar Wochen Pflege und gutem Bier sieht er schon stattlicher aus und ist bereit für das Leben da draußen.

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