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Maggie on Tour | 14. August 2018

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Regendusche und zurück nach Saranda

Regendusche und zurück nach Saranda

Am Donnerstagmorgen erwachten wir unter prasselnden Regentropfen. Wir vertrödelten deswegen ein wenig die Zeit. Es schüttete aus Eimern, doch wir nutzten dies um eine erfrischende Dusche zu nehmen. Das Wasser kam aus einem Mauerspalt und lief bei diesem Wetter unermüdlich. Nur leider konnte man die Temperatur nicht einstellen.

Die zwei Mitreisenden füllten noch Ihre Trinkwasserreserven aus einem Brunnen am Kloster, wir hatten gestern am blauen Auge noch etwas Wasser gebunkert. Vorbei am Friedhof ging es wieder hinaus durch das Schiebetor, war eigentlich ein schöner Übernachtungsplatz. Es ging über die bekannte Strecke zurück nach Sarande. Wir bummelten ein wenig über die sehr gute, jedoch auch noch im Winterschlaf befindliche, Promenade. In den hinteren Straßenzügen gab es Fleischer, Bäcker, Friseure und Zahnärzte. Auch ein wenig Markt war auf der Straße sowie in einer düsteren Markthalle. So etwas ist eigentlich immer Pflicht, hier wurden einem von alles Seiten Obst, Wein, Honig, Raki und noch zig andere Dinge angepriesen. In Summe gingen wir dann mit einer Flasche Raki und einer Flasche Wein hinaus, beides abgefüllt in alten 1,5 l Wasserflaschen. Raki brennen ist hier nämlich Volkssport und fast jeder Haushalt hat eine illegale Destille. Der Raki ist ein Schnaps aus Weintrauben oder Rosinen gebrannter Anisse’e. Aber der kleine Höhepunkt, nicht nur für unsere Konditormeisterin Claudia sondern auch für uns, war die Patisseri. Eine große Auswahl an kleinen Gebäckstücken lag vor uns in der Auslage. Mit vollen Tüten ging es zurück zu den Fahrzeugen, wir suchten uns einen Platz an der beginnenden Steilküste mit tosender Brandung. Leider ist das Wetter nicht so schön wie wir es verdient hätten. Eventuell fahren wir schon morgen wieder über die Grenze nach Griechenland um die Gegend unterhalb von Igoumenitsa zu erkunden. Aber dies muß noch abschließend geklärt werden. Natürlich würden wir auch gerne den Norden erkunden, aber aufgrund der Straßenverhältnisse in Albanien würde dies alles mehr Zeit in Anspruch nehmen als wir haben. Jetzt freuen wir uns auf einen gemeinsamen Abend in einem Restaurant mit Albanischer Küche, wir sind gespannt.

 

 

 

 

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