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Sonne satt aber kein Internet

Sonne satt aber kein Internet

Hallo Guten Morgen aus Italien! Wir stehen auf einem kleinen Stellplatz in der Nähe zu Venedig. AiParchi Hier haben wir endlich einmal free WiFi und können unseren Bericht auf die Seite hochladen.

Am Montagmorgen erwachten wir recht früh unterhalb vom Gotthard. Die schneebedeckten Berggipfel wurden von der Morgensonne angestrahlt und boten ein beeindruckendes Bild. Zügig ging es dann durch den 17 km langen Gotthardtunnel. Über diesen reinen Fahrtag gibt es dann auch weiter nichts spektakuläres zu berichten. Irgendwann auf der Tour fing Maggie an etwas zu töffeln um dann später laute Geräusche aus dem Abgasstrang von sich zu geben. Bei einem Halt auf einer Italienischen Raststätte entdeckten wir das Maleur. Eine Mutter hatte sich vom Motorbremshalter gelöst und so hing dieser nur noch an einem Schlauch. Aber alles was mit Bordmitteln zu beheben ist, ist ja bekanntlich kein Problem. So wurde kurzerhand eine überflüssige Mutter am Fahrzeug abgeschraubt und das Ganze wieder instand gesetzt. Kurze Zeit später hieß es dann Buon Giorno Italia. Auf unserer Hausstrecke vorbei an Mailand fuhren wir in Richtung Venedig. Hier stehen wir nun auf einem kleinen Stellplatz mit Dusche. Bei einem Abendspaziergang mit Christian, Claudia und den Hunden am Strand entlang, sah man beeindruckendes Wetterleuchten die kurzzeitig die Brandung erhellten.

Am Dienstagmorgen machte ich mich mit dem Klapprad auf die Suche nach einem Bäcker für unser gemeinsames Frühstück. In einem kleinen Tante-Emma Laden wurde ich fündig. Eine echte italienische MAMA mit Kittelschürze hinter dem Tresen. Diesen Morgen gingen wir ganz locker an. Ein lecker Frühstück, in der schon recht kräftigen Morgensonne war der Anfang. Danach kümmerten wir uns um unsere anhaltenden Internet/Wlan Probleme. Aber solange nur das Internet nicht funktioniert wollen wir uns nämlich nicht beklagen, denn Maggie läuft ganz prima!

Auf dem Platz bunkerten wir noch 200 Liter Frischwasser und machten einen kleinen Maggie-rundum-Check. Danach flaxten wir noch ein wenig mit dem Kassierer, der extra wieder von seinem Mittag zurück kommen mußte. War wieder eine Scene für sich, mit italienisch gefalteten Händen schrie er: guckst Du auf Schild! 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr Mittagspause. Als ich seinen Arm nahm und auf seine Armbanduhr tippte, war er auf einmal nicht mehr so laut. Diese nämlich zeigte 12.51 Uhr. Kleiner Bandito! Ja ja diese genauen Deutschen.

Im Anschluss fuhren wir noch zu Penny und kauften einige Dinge für die Fähre sowie Rotwein für Claudia. Dann ging es ganz gemütlich nach Triest. Den Hafen haben wir, dank Thorstens Navigation, super gefunden. Und jetzt stehen wir hier und warten, das wir unsere Tickets vom Checkin holen können. Dieser soll aber laut anderen Reisenden erst gegen 22.00 Uhr öffnen, oder 23.00……

Aus 23.00 Uhr wurde dann schließlich 02.30 Uhr in der Nacht. Wir haben ein paar Stündchen geschlafen, bis Claudia uns in der Nacht abholte um mit uns zum Check-In zu wackeln. Gegen 04.40 Uhr rollte Maggie dann an Bord der Cruise Europa. Mal wieder ein Chaos hoch drei. Die Griechen machen das auch nicht besser als die Italiener. Völlig unorganisiert werden die Fahrzeuge von schreienden und mit Trillerpfeifen ausgestatteten Arbeitern eingewiesen. Mit gepackten Rucksäcken ging es dann zur Rezeption, vorher jedoch machten wir noch eine kleine ungewollte Schiffsführung weil wir irrtümlich einen Crew Fahrstuhl nutzten. Bei Sonnenaufgang legte die Cruise Europa der Minoan Lines ab. Wir machten einen kleinen Rundgang um uns zu orientieren und hielten vergeblich Ausschau nach Claudia und Christian.

 

 

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